Sanierung von Asbestrohren

Wie saniert man Asbestrohre

Die herkömmliche Methode für Asbestrohre ist der legendäre Rausriss dieser und Austausch mit Abwasserrohren anderen Materials. Diese Maßnahme setzt zumeist ein hohe Konzentration von Asbestfasern in die Atemluft frei. Daher sind Maßnahmen, wie das Umsetzen der Mieter, ein komplizierter Schleusenaufbau und eine Schutzausrüstung der Handwerker vorzunehmen. Zusätzlich steht eine fachgerechte Entsorgung der alten Rohre auf speziellen Deponien auf der Tagesordnung. Da gibt es nur eine Alternative und die heißt Tubus System.

Ihre Vorteile mit dem Tubus System:

Mit dem Tubus System Verfahren haben Sie eine Alternative zur Hand, die nicht nur Nerven und Umwelt schont, sondern auch den Geldbeutel. Die alten Asbestrohre bleiben nämlich wo sie sind und werden sozusagen entschärft. Sie dienen dem neuen Rohr aus Polyesterkunststoff als Formgeber, wenn diese vor Ort in ihr Abwassersystem eingebaut werden. Das alte Rohr wird dann in mehreren Lagen von innen beschichtet, sodass ein eigenständiges Rohrsystem mit einer Dicke zw. 3-5 mm entsteht. Die poröse, weiche Oberfläche des alten Faserzementrohres wird demnach versiegelt, damit keine Asbestfasern mehr weder nach außen noch in das Abwasser gelangen können.  Zusätzlich wird durch die Beschichtung das alte Asbestrohr „vom Wasser getrennt“ und dessen Zersetzungsprozess damit gestoppt.

Wie wir es machen:

Dafür werden nach einer Kamerabefahrung, welche uns über den Leitungsverlauf Auskunft gibt, die alten Abwasserrohre gereinigt. Wir benötigen für den neuen Leitungsaufbau eine ebene und möglichst saubere Oberfläche. Die Reinigung wird vorsichtig mit Bürsten und gleichzeitiger Wasserzufuhr durchgeführt, um eine Freisetzung von Asbestfasern in die Rohrluft zu unterbinden. Alle sich ablösenden Fasern gelangen somit in das Abwasser und sind in dieser Form nicht schädlich. Dann wird das betreffende Leitungssystem ggf. durch das Setzen von Absperrblasen außer Betrieb genommen und die alten Rohre über vorhandene Öffnungen im Rohrsystem beschichtet. In Frage kommen dafür Dachentlüftungen, Revisionsöffnungen und/oder WC- und Waschbeckenanschlüsse.

Wer darf Asbestrohre sanieren?

Lassen Sie solche Maßnahmen nur von zugelassenen Unternehmen durchführen. Zulassungen für das Arbeiten an Asbest erteilen je nach Bundesland das staatliche Amt für Arbeitsschutz, das Regierungspräsidium, das Gewerbeaufsichtsamt oder das LaGetSi.

Unsere Techniker haben eine Sachkundeprüfung für Asbestarbeiten abgelegt und erfüllen somit die gesetzlichen Vorschriften für eine Asbestsanierung. Das Verfahren selber wurde getestet und vom Institut für Arbeitsschutz auf der Asbest-Positivliste zur Sanierung von Faserzementrohren aufgeführt (DGUV Information 201-012, BT 25).  Wenn Sie immer noch skeptisch sein sollten, dann lesen Sie gern nach, wie hoch genau die Konzentration an Asbestfasern während unserer Sanierungsarbeiten ist: in unserem Bericht „Wie gefährlich sind Faserzementrohre“

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