Unbedenkliche Glasfasern

Entsorgung des Rohr-im-Rohr unbedenklich

Erst einmal 50 Jahre Ruhe nach einer Sanierung mit dem Tubus System. Vielleicht auch noch weitere 50 Jahre. Landen die sanierten Rohre irgendwann in einer Müllverbrennungsanlage, sind & bleiben sie gesundheitlich unbedenklich. Denn die Partikelgröße der Glasfasern liegt unter dem Grenzwert für Feinstaub.
 

Es gibt viele Gründe sich für das Tubus System zur Abwasserrohrsanierung in großen Gebäuden zu entscheiden. Neben Wirtschaftlichkeit, Innovation und anderen Vorteilen steht auch die Nachhaltigkeit für die Verwendung dieses Sprühschleuderverfahrens. Immerhin werden jede Menge Ressourcen eingespart, man hat das Problem für die nächsten 50 Jahre vom Tisch und produziert weniger Müll in Form von Bauschutt. Viele Kunden denken noch weiter und fragen uns: Und was ist nach 50 Jahren? Wie kann man ihr Material entsorgen? Ist dies gesundheitlich unbedenklich? Wir haben es testen lassen.

Nach 50 Jahren wiedersanierbar

Nun, nach 50 Jahren ist eigentlich noch nicht Schluss mit dem Rohr-im-Rohr, denn man kann es wieder sanieren. Nach einigen Vorarbeiten ist es abermals möglich, ein neues Rohr in das Alte zu bauen. Die alte und die neue Schicht weisen einen guten Haftverbund auf. Nach einer durchgeführten Studie wies die Abreißfestigkeit der Schichten > 3,5 N/mm2 auf und lag damit im Normbereich für Laminate aus glasfaserverstärkten Kunststoff. Der gute Haftverbund verhindert somit Hinterläufigkeit und Undichtigkeit, sodass die wiedersanierten Abwasserleitungen für weitere 50 Jahre nutzbar sind.

Ab in die Müllverbrennung?

Aber wir geben zu, irgendwann ist einmal Ende, spätestens wenn die Bausubstanz der Immobilie das Zeitliche segnet und man das Gebäude abreißen muss, stellt sich die Frage: Was macht man mit den alten Abwasserrohren? In der Regel werden brennbare Materialien in Müllverbrennungsanlagen entsorgt. Da unser Material normal entflammbar (Brandstoffklasse B2) ist, wäre dies eine Variante, den Müll zu entsorgen. Und was passiert dabei mit den Glasfasern aus dem Material Tubus1?

Test zur Gefahrenbeurteilung der Flockengröße

Glasfaser Abflussrohr

Hierzu haben wir von einem unabhängigen, akkreditierten Labor eine Gefahrenbeurteilung bezüglich der Lungengängigkeit der Glasflocken durchführen lassen. Entscheidend dafür ist die Glasflockengröße, welche im Test mittels 3D-Mikroskopie vermessen wurde. Gemessen wurde jeweils an den schmalsten und den breitesten Bereichen der Flocken.

Es ist kein gesundheitsbedenklicher Feinstaub

Das Ergebnis zeigt: Es gibt eine große Variation in Form und Größe der Glaspartikel. Im Mittel (Median) weist die Länge 59 µm auf, wobei der geringste Wert bei 13 µm lag. An den breitesten Stellen wurde ein Mittel (Median) von 106 µm ermittelt. Hier wurde eine Größe von Glasfaser Abflussrohr 21 µm nicht unterschritten. Der aktuell gültige Standard für lungengängige Partikelgrößen (Particulate Matter) wird zu Identifizierung von Feinstäuben herangezogen. Alle Partikel die unterhalb von 10 µm fallen, gelten als lungengängig und somit gesundheitsbedenklich. Somit zeigt das Ergebnis der Tubus1 Glasflocken, dass diese gesundheitlich bedenkenlos sind, da sie aufgrund ihrer Größe als nicht lungengängig gelten.

Rufen Sie uns an, wenn Ihre Abwasserleitungen saniert werden müssen. Wir sind gerne für Sie da.

Mikroskop-Aufnahmen: (Siebert & Knipschild)

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