Welche Rolle spielt die Temperatur bei Abwasserrohren?

Temperaturbeständigkeit von Abwasserrohren

Welche Rolle spielt die Temperatur bei Abwasserrohren?

Darüber machen sich die Verbraucher, Mieter oder Gäste keine Gedanken. Müssen Sie auch nicht, solange die Installationen am Abwassersystem den Spezialisten überlassen wurde. Für jedes Bauwerk und jede Nutzung gibt es spezielle Rohrwerkstoffe, denn ein Krankenhaus oder eine Wäscherei hat eine andere Abwasserzusammensetzung als ein einfacher Haushalt.

Auch die Sanierung nur vom Profi

So wie Sie die Installation nur Profis überlassen sollten, sollten Sie dies auch im Falle einer Sanierung des Abwassersystems beachten. Viele Materialien, die sich auf den ersten Blick für eine Rohrsanierung eignen, müssen auch allen DIN Normen im Baugewerbe entsprechen, vom deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) zugelassen sein und bestimmte Werkstoffeigenschaften mitbringen.

Werkstoffeigenschaft: Temperaturwechselbeständigkeit

Bezüglich der Temperatur müssen Sie sowohl hohe Temperaturen als auch einem starken Temperaturwechsel widerstehen können. Diese Anforderungen bestehen auch für das Rohrsystem in einem einfachen Wohnhaus. Wird hier beispielsweise kochendes Wasser wie beim „Kartoffelwasser abgießen“ in die Küchenstränge geleitet, hat es nach dem kurzen Weg über den Abfluss in das Abwasserrohr noch immer ca. 95°C. Bewegt sich dieses Abwasser nun von der Küchenanbindung in den Fallstrang oder der Sammelleitung, wo das Abwasser aus anderen Etagen des Wohnhauses abgeleitet wird, kann es zu starken Temperaturschwankungen in den Abwasserrohren kommen.

Strukturverlust als Folge?

Was passiert dann mit dem Rohrmaterial? Warme Temperaturen lassen die Materialfasern ausdehnen, während kalte Temperaturen diese wieder zusammenziehen. Einer der Faktoren, die bestimmen, ob ein Material dem standhält ist das Elastizitätsmodul, also die Eigenschaft eines Materials sich dehnen zu lassen. Entscheidend ist zudem, inwiefern Fasern nach dem Dehnungsvorgang wieder in den Ursprungszustand zurückkehren können. Je nach Temperatur, Beanspruchungsdauer und -geschwindigkeit kann es hier zu „bleibenden Schäden“  bis hin zu einem Strukturverlust kommen. 

Das bedeutet das kleinste Fasern und die Verbindungen zwischen Ihnen reißen und in der Praxis im Abwasserrohr kleine Faserrisse entstehen können. Mit der Zeit entwickeln sich diese zu größeren Rissen und sind dann dafür verantwortlich, dass die Decke nass wird, sich Schimmel bildet oder das Parkett unter Wasser steht.

Auf Nummer sicher

Das Material von Tubus System hat einen Anteil von ca. 25% an Glasfasern, die es dem Rohr ermöglichen sich im gewissen Maß auszudehnen und wieder zusammenzuziehen. Dennoch bleibt das Material zu jeder Zeit formstabil. Die Zusammensetzung des neuen Rohres widersteht selbst aggressiven Abwässern, wie sie durch das Einbringen von Putzmitteln und anderen Chemikalien entstehen.

Fazit: Auf Nummer sicher gehen? Sanier mit Tubus System.

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