Rohrinnensanierung von Schwerkraftentwässerungsanlagen

Standards zu Rohrinnensanierung

Zusammenfassung des neuen RSV Leitfadens

„Sanierung von Schwerkraftentwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden mit vor Ort härtenden, reaktionsharzbasierten Systemen“

Mit dem Merkblatt „RSV 7.3 Sanierung von Schwerkraftentwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden mit vor Ort härtenden, reaktionsharzbasierten Systemen“ hat der Rohrleitungssanierungsverband e.V. (RSV) erstmals ein Merkblatt herausgegeben, welcher als Leitfaden für den Bauherrn bei der Planung, Ausführung und Qualitätssicherung bei der Rohrsanierung innerhäuslicher Abwasserleitungen dienen soll. Damit wird das Ziel verfolgt, die Produktqualität der verfügbaren Systeme auf das baustellenseitig gefertigte Endprodukt zu übertragen.

Einsetzbare Verfahren zur Reparatur und Renovierung

Beschrieben werden Verfahren, die für Reparatur und Renovierung von schadhaften Abwasserrohrsystem in Gebäuden Verwendung finden. Gängige Reparaturverfahren sind der Einsatz von Kurzlinern und/oder das Einsetzen von Hutprofilen und T-Stücken als Anschlusspassstücke.

Die Renovierungsverfahren sind mit dem Schlauchlining und dem Lining mit aufgetragenem Polymaterial beschrieben. Um dem Bauherrn Hinweise bei der Auswahl von geeigneten Verfahren und ausführenden Unternehmen an die Hand zu geben, werden die jeweiligen Anforderungen an die Verfahren detailliert aufgeführt.


Anforderungen an Materialien, Technik und Sanierungssysteme


Für jedes Sanierungsverfahren wurde das zulässige Material, die notwendige Anlagentechnik sowie eine professionelle Bauausführung formuliert. Die Nachweispflichten, wie eine Mindestqualifikation des auszuführenden Personals/ Unternehmens, der Mindeststandard der Technik und die Zulassung der einzusetzenden Materialien sind weitere Voraussetzungen für ein hochwertiges Endprodukt.


Standards für die Planung und Sanierung in Gebäuden


Hinsichtlich der Planung und der Sanierung wurden erstmals Standards formuliert, welche die Reinigung, Inspektion sowie die Zustandserfassung und – bewertung umfassen. Bei der Planung sind besondere Anforderungen an die Rohrleitungen innerhalb von Gebäuden hinsichtlich Brandschutztechnik und Abwasserzusammensetzung sowie werkstoffspezifische Besonderheiten zu berücksichtigen. Im Sanierungsablauf wurden Standards hinsichtlich der Arbeitsvorbereitung, wie der Reinigung und der Fräs- und Schleifarbeiten sowie der Sanierungsdurchführung der jeweiligen Verfahren erarbeitet.

Qualitätsprüfung und Fremdüberwachung


Wegweisend für den Bauherren sind die aufgeführten Verfahren zur Qualitätsprüfung des gelieferten Produktes. Neben der optischen Inspektion, der Dichtheitsprüfung werden Probennahmen und Materialprüfung sowie die Abnahmedokumentation und die Dokumentation/Bauüberwachung gefordert. Die Hersteller bzw. ausführenden Unternehmen sollten hier sowohl internen Prüfungen als auch Fremdüberwachungen standhalten und dies in ihren Arbeitsprozessen implementieren und standardisieren.

Als aktives Mitglied im RSV e.V. unterstützt Tubus System das Ziel des Verbandes, Standards für die am Markt befindlichen Produkte zu entwickeln, um dem Verbraucher bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen sowie Sicherheit über das gelieferte Endprodukt zu vermitteln. Wir möchten Sie auf die Neuerscheinung des Leitfadens aufmerksam machen und somit den Wissentransfer unterstützen.

Der Leitfaden wird vom RSV Verband auf der Verbandsseite www.rsv-ev.de der Öffentlichkeit als Download zur Verfügung gestellt oder gleich hier runterladen.

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