Sanierung von Entwässerungsrohren in Gebäuden

In welchem Alter müssen Entwässerungsrohre saniert werden? 

Eine sichere und qualitativ hochwertige Lebensverlängerung für das gesamte Abwassersystem in Gebäuden: SML Rohre, Gussrohre und auch LORO-X Rohre sind korrosionsanfällig. Mit zunehmenden Alter leiden sie unter Materialverschleiß und werden undicht. Asbestrohre hingegen schrumpfen und bröckeln, sodass sie ersetzt werden müssen. Der Sanierungszeitpunkt ist je nach Rohrwerkstoff unterschiedlich, doch spätestens ab 30-40 Jahren bei allen Materialien der Fall. Eine simple Methode -das Sprühschleuderverfahren- verlängert die Lebensdauer Ihrer Entwässerungsrohre um weitere 50 Jahre - ohne großen Aufwand.
 
Sie befinden sich hinter Wänden, Decken und Böden. Entwässerungsrohre werden zur Abwasserableitung innerhalb eines Gebäudes oder einer befestigten Fläche eingesetzt. Gerade im Gebäude bestehen sie vor allem aus den Rohrwerkstoffen SML, Grauguss oder Kunststoff. Vielerorts sind auch noch Asbestzementrohre im Einsatz. Auch feuerverzinkte Stahlrohre (LORO-X) Rohre sind als Schmutzwasserleitungen in den Häusern verbaut.


Nach 10 Jahren kann schon Korrosion beginnen

In den ersten 10 Jahren nach der Rohrinstallation gibt es kaum Probleme, vorausgesetzt das Abwassersystem ist normgerecht installiert worden. Welche Rohrdimension in welchem Neigungswinkel verbaut werden sollte, ist standardisiert, um den Regeln der Technik zu genügen. Die ersten Sorgen können allerdings schon SML Rohre und Graugussrohre bereiten, je nachdem ob alle Schnittkanten bei der Installation versiegelt worden sind, die Rohre nicht "trockenliegen" oder qualitativ minderes Material verbaut wurde. Für erste Schäden ist die Korrosion an Sanitärrohren verantwortlich. Ein im Abwassersystem lebender Organismus Thiobacillus oxidans sorgt dafür, dass aus den Faulgasen aggressive Schwefelsäure entsteht, die rostanfälliges Material angreift. Das ist in erster Linie im Gasraum der Rohre ein Problem, weswegen trockenliegende Rohre besonders anfällig sind.


Nach 20 Jahren größerer Materialverschleiß

Nach 20 Jahren haben viele Abwasserrohre durch verstärkte Ablagerungen mit Verstopfungen zu kämpfen. Hier, aber auch schon vorher, sind regelmäßige Rohrreinigungen durchzuführen, um Ablagerungen wie Fett, Schlamm, Rost und Kalk zu entfernen. Gussrohre weisen einen "natürlichen Verschleiß" von zirka einem Millimeter pro 10 Jahren auf. Materialverschleiß und Korrosion führen hier zu ersten Undichtigkeiten.


Nach 30 Jahren bei fast allen Rohrwerkstoffen Schäden

Diese Problematik verschärft sich mit zunehmenden Alter der Entwässerungsrohre. Vor allem korrosionsanfällige Leitungen weisen dann langsamere Fließgeschwindigkeiten, häufige Verstopfungen und vermehrte Leckagen auf. In den meisten Fällen müssen Gussrohre und SML Rohre im Alter von zirka 30 Jahren saniert werden. Auch LORO-X Rohre haben nun mit Materialverschleiß zu kämpfen. Die gegen Rost eingesetzte Zinklegierung ist angegriffen, sodass auch hier die Korrosion verstärkt einsetzt. Ebenso erreichen Kunststoffrohre in diesem Alter ihre Grenzen, da sich die Weichmacher zumeist aus dem Material ausgewaschen haben. Dadurch kommt es verstärkt zu Verformungen oder zu Brüchen und Rissen im Material.


Nach 40 Jahren kommen sanierungsbedürftige Asbestrohre ins Spiel

Nach 40 Jahren ist dann meistens bei allen Rohrwerkstoffen eine Sanierung notwendig - Abgesehen von alten Gussrohren aus der ersten Hälfte des Jahrhunderts, die auch schon mal 60 Jahre alt werden können. Großes Thema in diesem Zeitabschnitt sind Entwässerungsrohre aus Asbestzement. Gerade in den 1070er und 1980er Jahren wurden sie bevorzugt verbaut. Damals waren sie ein hervorragender Werkstoff. Heute sind sie aufgrund der krebserregenden Asbestfasern nicht mehr zum Einbau zugelassen. Nun beginnen sie zu bröckeln und ziehen sich durch Schrumpfung aus den Verbindermuffen.


Eine simple Lösung zur Inhouse Sanierung

Die Decken, Böden und Wände aufzureißen und die Wohnungen der Mieter, Gäste und Kunden in einer Dauergroßbaustelle zu verwandeln, um die Abwasserleitungen zu ersetzen, ist sowohl für den Hausverwalter als auch für den Bauingenieur zumeist ein Großprojekt. Die Sanierung von Entwässerungsleitungen ist dann mit einem erheblichen Aufwand verbunden.


Eine simple Lösung ist das Sprühschleuderverfahren, welches über vorhandene Öffnungen (z.B. vom Dach aus ) ein neues Rohr in das Alte baut. Der Rohrquerschnitt wird dafür vorab mittels Reinigung wiederhergestellt. Anschließend wird ein glasfaserverstärkter Polyesterkunststoff  in mehreren Schichten an die Rohrinnenwand der Altrohre verbracht. Die Verringerung der Rohrdimension durch das zusätzliche, eigenständige Rohr entspricht den vorgegebenen DIN Normen für Abwassersysteme. Ohne Großbaustelle, Dreck und Lärm läuft so eine Sanierung wesentlich schneller und stressfreier ab und ist dadurch im Vergleich zur konventionellen Sanierung wirtschaftlicher. Alle bauphysikalischen Eigenschaften des Altrohres wie Schallschutz und Brandschutz bleiben erhalten, da alle Abzweige formgetreu nachgebaut werden und das Altrohr im Bestand verbleibt.


Einziges Verfahren zur Rohrinnensanierung innerhäuslicher AsbestrohreEntwässerungsrohr Asbest

Und noch besser: Bei der Asbestrohrsanierung kann man auf teure Sicherheitsmaßnahmen und umweltschädlichen Asbestmüll verzichten, denn auch das Asbestrohr bleibt im Bestand, wird versiegelt und somit für kommende 50 Jahre „unschädlich“ gemacht. Dabei steht das Rohr-in-Rohr System von Tubus System als einziges Verfahren zur innerhäuslichen Asbestsanierung von Abwasserleitungen auf der Positivliste des Amts für Arbeitsschutz. Heißt: Sie können nichts falsch machen. Wir sagen zu unserem System: Simpel. Sicher. Super.


Wenn Sie mehr über die Inhouse Sanierung mit dem Tubus System erfahren wollen, kontaktieren Sie uns.

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