Wie wuppen wir die Rohrinnensanierung in Zeiten von Covid-19?

Rohrsanierung im Ausnahmezustand?

Wie wir unsere Arbeit in Zeiten von Covid-19 wuppen

In unserem Unternehmen hat sich, seit Covid-19 nun auch Deutschland in Schach hält, einiges grundlegend geändert. Schon als die Krise sich in China abzeichnete, war das Thema Gespräch unter den Kollegen und im Führungsteam. Wie die meisten hofften auch wir, dass uns so eine Situation verschonen möge. Irgendwann überschlugen sich jedoch die Schlagzeilen. Wie viele andere mussten auch wir überlegen, wie unser Unternehmen so eine Ausnahmesituation meistern könnte. Wie wuppen wir nun diese Zeit?

Verwaltung im Ausnahmezustand

Wir haben Kollegen im Büro, andere beim Kunden und unsere Techniker, die auf den Baustellen arbeiten - dank unserer Finanzabteilung auch liebevoll in die „Unproduktiven“ und „Produktiven“ unterteilt. Alle „Unproduktiven“, die die technische Ausstattung besitzen, arbeiten jetzt von zuhause aus. Nur einige wenige sind im Büro, um das Papier zu händeln. Voraussetzung: Anfahrt mit dem Fahrrad oder Auto, nur eine Person per Büro und mindestens 1,5 Meter Abstand zueinander.

Der Rest der Mannschaft sitzt im digitalen Büro in Microsoft Teams. So sind kurze Absprachen möglich. Man teilt Bildschirme, um die Kommunikation zu erleichtern. Auch Videoanrufe in größerer Runde werden abgehalten, nicht zuletzt mit unseren Kunden. Der Vertriebsaußendienst ist somit nunmehr ein Innendienst. Die meisten Absprachen und Produktpräsentationen mit dem Kunden werden am Telefon oder via Videokonferenz abgehalten. Täglich trifft sich gegen Mittag das Führungsteam zum „Daily Update“ in einer Telefonkonferenz. Auch dafür nutzen wir mittlerweile die Kamera. Dann ist der erzwungene Abstand voneinander nicht mehr so groß und besser auszuhalten. Die Verwaltung funktioniert somit reibungslos. Es fehlt halt nur der soziale Kontakt - wie vielen Menschen in dieser Zeit.

Rohrsanierung covid-19

 Unser Vertriebler der Region Nord -Stefan Somann- in Action

Arbeiten in den Wohnhäusern werden abgeschlossen

Wie sieht es bei den produktiven Kollegen aus – also auf den Baustellen und in den Districten? Denn da wird ja bekannterweise das Geld verdient. Unsere Sanierungsteams bestehen jeweils aus zwei bis drei Kollegen. Sie sind mit allem - für eine Strangsanierung à la Tubus System - ausgerüstet und können allein oder als separates Team von den anderen getrennt ihren Bauabschnitt abarbeiten. Handschuhe und tlw. Gesichtsmaske gehören von jeher zu der Arbeitsausstattung. Gerade werden die letzten Wohnhäuser unter strengen Auflagen abgearbeitet, um den Kontakt zu Mietern zu minimieren.

Unsere District Manager halten die Teams täglich mit Informationen zu neuen Hygienevorschriften, Kontaktvorgaben und anderen Vorgaben bezüglich der Covid-19 Pandemie auf dem aktuellen Stand. Auch welche Projekte jetzt möglich sind und wie es dem Unternehmen geht, wird kommuniziert.  Doch wie geht es jetzt weiter?

Alternative - Leerstand nutzen

Wir sanieren nun dort, wo Gebäude geschlossen worden sind - Schulen, Kita’s, Hotels. Da, wo es bislang schlecht in die Planungen unserer Kunden passte, nutzen wir diese Zeit, die Abwasserrohre wieder „Klar Schiff“ zu machen. Denn es wird eine Zeit danach geben, wenn auch bislang noch keiner genau weiß, wann.

Während der Sanierungsarbeiten wohnen die Sanierungsteams im leeren Hotel und arbeiten das Projekt zügig ab. Nun mag manch einer sagen: „Na toll. Ist denn die Abwasserrohrsanierung systemrelevant?“ Wir sind sicher kein Krankenhaus oder ein Lebensmittelgeschäft. Trotzdem: Die Unternehmen der Abwasserbranche erhalten die kritische Infrastruktur von Gebäuden und Grundstücken. Sind die Abwasserrohre in Schuss, dann transportieren sie das Schmutzwasser brav bis hin zum nächsten Klärwerk. Tropft es jedoch von der Decke oder der Keller steht unter Wasser, muss schon allein aus Hygienegründen gehandelt werden. Denn: Zahlreiche Krankheitserreger tummeln sich im Abwasser und auf die möchte man gern verzichten.

Wir sind weiterhin motiviert, halten zusammen (natürlich mit 1,5 m Abstand) und arbeiten fleißig weiter – immer in der Hoffnung, dass diese Situation schnell vorüber geht und nicht zu hohe Opferzahlen fordert. Bleiben auch Sie optimistisch und vor allem: Bleiben Sie gesund!

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