Nachhaltige Rohrsanierung

Nachhaltig Sanieren trotz steigender Baustoff-, Energie- und Entsorgungspreise


Bauen ist teuer, denn die Preise für Baustoffe steigen. Auch für das Entsorgen von Bauschutt und Bodenaushub muss tiefer in die Tasche gegriffen werden, da in Deutschland die Deponien immer knapper werden. So schnellen nicht nur die Kosten für einen Neubau in die Höhe, auch Sanierungen sind davon betroffen. Die Alternative hierfür, zumindest in der Rohrsanierung, heißt Tubus System. Ein ressourcenschonendes Verfahren, dass keinen Bauschutt produziert und die Nutzbarkeit der alten Abwasserrohre um weitere 50 Jahre verlängert.
 
Baustoffpreise gehen durch die Decke

Mit dem Holz fing alles an. Die Preisentwicklung des Rohstoffes Holz hat in den letzten Monaten einen enormen Anstieg zu verzeichnen. Laut dem Statistischen Bundesamt verteuerte sich zum Beispiel das Konstruktionsvollholz im Mai 2021 um 83,3 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Auch im Jahr 2022 sieht es nicht viel besser aus. Baufi-Nord.de prognostiziert einen weiteren deutlichen Anstieg in diesem Jahr, da das Exportverbot von russischem Rundholz nicht aufgehoben wurde. Doch auch die Preise der anderen Baumaterialien schnellen in die Höhe, wie die für Betonstahl (+57,6 %) oder Bitumen (+42,4 %) im Vergleich zum Vorjahr (Destatis - Statistisches Bundesamt).

Nachfrage und hohe Energiekosten

Ursachen für die Preissteigerungen sind Störungen in der Produktion, Unterbrechungen in der Lieferkette sowie eine steigende Nachfrage aus Übersee und damit einhergehend die Baustoffknappheit. Darüber hinaus schlagen die höheren Kosten für Energie und Diesel, die für Herstellung und Transport der Baumaterialien benötigt werden, ins Gewicht.

Recycling zu aufwendig?

Wenn die Ressourcen derzeit so knapp und daher teuer sind, dann sollte verstärkt recycelt werden. So hat man in den vergangenen Jahren Bauschutt gebrochen, um ihn im Wege- und Straßenbau wiederzuverwenden. Doch neue Grenzwerte und eine aufwendige Dokumentation bei der Verwendung dieser Recyclingbaustoffe haben ihre Verwendung massiv eingeschränkt. Gleiches gilt für anderen Bauabfall (Holz, Kunststoffe u.ä.). Teure Sortieranlagen können die einzelnen Baustoffe zwar voneinander trennen, das Recyceln jedoch ist nicht mehr so einfach umsetzbar. Da bleibt nur der Weg zu Deponie.

Kein Platz auf der Deponie

Und auch hier steigen die Preise, denn in Deutschland werden die Deponiekapazitäten immer knapper. Demzufolge steigen die Kosten für die Entsorgung von Abbruchmaterial kontinuierlich. Mittlerweile betragen die Wege zu den Deponien je nach Belastung des Abfalls oftmals bereits über 100 Kilometer. Das lässt nicht nur die Preise, sondern auch die CO2-Emissionen steigen. Die Entsorgung von Bauschutt aus gemischten Materialien, die miteinander verklebt sind, kostet inzwischen dreistellige Beträge pro Kubikmeter.

Strangsanierung: Wer kann sich einen Rausriss leisten?

Die steigenden Baustoff-, Energie- und Entsorgungspreise treiben nicht nur einen Neubau preislich in die Höhe, sondern betreffen auch Sanierungen jeglicher Art. Auch für eine „einfache“ Rohrsanierung? Der herkömmliche Austausch der Abwasserrohre beginnt mit dem Aufstemmen der Wände, Decken und Böden. Nach dem Rohrtausch müssen die Wände wieder geschlossen und die Räumlichkeiten wieder entsprechend hergestellt werden. Da wird gemauert, verputzt oder eine neue Trockenbauwand installiert. Dann muss tapeziert, gemalert oder neu gefliest werden. Was für ein Aufwand? Was für ein Verbrauch an Ressourcen? Was für eine Menge Bauschutt, die entsorgt werden muss?

Alternative: Wenig Ressourcen, kaum Abfall und nachhaltig saniert

Die Alternative, die mit viel weniger Ressourcen auskommt und kaum Abfall produziert, heißt: Tubus System. Hier bleiben die alten Abwasserleitungen, wo sie sind und dienen als Formgeber für die neuen Rohre. Dazu wird ein glasfaserhaltiger Polyesterkunststoff über Entlüftungsleitungen vom Dach oder den Sanitäranbindungen auf die Rohrinnenwände der Altrohre aufgebracht. In mehreren Schichten entsteht so ein eigenständiges, formschlüssiges Rohr-im-Rohr, welches darüber hinaus die Nutzungsdauer der alten Abwasserleitungen um weitere 50 Jahre verlängert. Das Beste dabei ist: Sie sparen pro saniertem Meter Abflussrohr um die 50 kg Bauschutt. Das nennt sich nachhaltig und ist in der jetzigen Zeit wohl die beste Lösung: Für Sie und für die Umwelt.

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