Tubus System - Qualität von Anfang an!

DIBt Zulassung

10 Jahre Qualität für das Tubus System Verfahren –  Ein Interview

Gerade haben wir unser 10. DIBt Überwachungszertifikat in Folge erhalten! 10 Jahre Qualität bescheinigt für das Tubus System - bedeutet auch 10 Jahre Fremdüberwachung. Unsere Marketing Abteilung hat dies zum Anlass genommen einmal zu hinterfragen, was es damit auf sich hat und was Qualität für Tubus System bedeutet.  Rede und Antwort stand uns Mohamed Jahid als Qualitätsbeauftragter unseres Unternehmens:

Mohamed, du als Qualitätsbeauftragter kannst sicher erklären, was es mit der DIBt Zulassung so Besonderes auf sich hat?

Ja, klar. Eine solche Zulassung wird vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) ausgestellt. Diese überprüft und zertifiziert Verfahren, für die es keine DIN-Normen gibt oder die von diesen wesentlich abweichen. Die Zulassung dient als zuverlässiger Verwendbarkeitsnachweis von Bauprodukten. Im Gegensatz zu vielen anderen Firmen lassen wir das gesamte Verfahren und nicht nur das Material zertifizieren. Daher ist die Prüfung auch viel umfangreicher. Nur durch eine erfolgreiche Fremdüberwachung wird unsere Zulassung jedes Jahr erneuert. Dafür erhalten wir dann ein Übereinstimmungszertifikat.

Wie läuft denn so eine Fremdüberwachung ab?

Zuerst werden die Projektordner geprüft. Pro Ordner sind 12 Projekte zur Rohrinnensanierung übersichtlich zusammengefasst. Stichprobenartig werden mehrere Ordner inhaltlich durch den Prüfer gesichtet. Beispielsweise, ob der Wareneingang, sprich die Batchnummer, mit dem in den Eigenkontrollen angebenden Material übereinstimmt. Auf den Eigenkontrollen wird für jedes Projekt notiert, wer was wann und wie gemacht hat. Da lässt der Prüfer nichts aus, stellt Fragen über Fragen.

Im nächsten Schritt wählt der Prüfer Stichproben von unseren Rückstellproben aus. In jedem Projekt wird bei uns von den sanierten Rohren ein definiertes Stück entnommen und archiviert. Der Prüfer sendet die Proben nun an ein akkreditiertes Labor. Wanddicke und Biegemodul werden dort analysiert.

Was wird noch geprüft?

Nun geht es in die Werkstatt. Hier wird das Rohmaterial überprüft. Proben davon werden an das Labor geschickt und dort z.B. auf Dichte und Viskosität geprüft. Die Messgeräte, mit denen der Wareneingang getestet wird, müssen ebenfalls vor den Augen des strengen Prüfers bestehen. Durch ein digitales Thermometer werden z.B. die Lagerbedingungen stündlich aufgezeichnet und nun ausgelesen. Schummeln ausgeschlossen. Auch die anderen Thermometer, Pyknometer, Waagen werden begutachtet.

Das ist ja wirklich sehr aufwendig und man muss ziemlich gut vorbereitet sein. Da ist man sicher angespannt, ob alles klappt, oder?

Ein Kollege, der hier schon lange arbeitet, erzählte mir mal: Wenn man vor ein paar Jahren zu Tubus System ins Büro kam, konnte es passieren, dass man einen Mitarbeiter aufgeregt eine Unmenge an Ordnern durchwühlen sah. „Morgen ist Generalprobe mit dem Chef, da muss alles stimmen“. Am nächsten Tag das gleiche Bild, nur dieses Mal zusammen mit dem Chef. Am dritten Tag dann wurde es ernst. Die Fremdüberwachung war im Hause und prüfte Ordner für Ordner, stundenlang.

Seitdem wurde das Qualitätsmanagement bei Tubus System professionalisiert. Ordnerinhalte wurden übersichtlich zusammengefasst, ein Verantwortlicher für Qualität eingestellt und Rückstellproben mit System archiviert. Doch die Prozedur mit dem Prüfer ist geblieben. Seit nun 10 Jahren wird die Fremdüberwachung jedes halbe Jahr durchgeführt. Nur wenn beide Prüfungen erfolgreich liefen, wird ein Übereinstimmungszertifikat für ein weiteres Jahr ausgestellt. Nach 10 Jahren haben wir aber schon eine gewisse Routine und sind natürlich gut vorbereitet.

Sichert so ein DIBT Zertifikat ein gutes Ergebnis auf der Baustelle?

Allein das Zertifikat sichert natürlich kein gutes Ergebnis, sondern legt den Grundstein für ein solches. Qualitätsmanagement ist viel mehr bei Tubus System. Jede Leitung wird vor und nach dem Sanieren gefilmt und gesichtet. Dann geht dieser Film an die Qualitätsabteilung unseres Mutterkonzerns in Schweden zur Prüfung. Hier gibt es Zensuren für jedes Projekt. Eine wirklich umfassende Prüfung. Um diesen Standard halten zu können, werden unsere Techniker immer und immer wieder geschult, Maschinen zu mehr Effizienz verholfen, Tipps und Tricks in der gesamten Tubus System Familie von Schweden, Italien, Holland bis nach Deutschland ausgetauscht.

Du sagst, die Techniker werden immer und immer wieder geschult. Kann das eigentlich jeder lernen?

In einer eigenen Tubus System School erlernen neue Mitarbeiter das Tubus System Verfahren in einer Grundausbildung von 6 Monaten. Wer jedoch Profi werden will, muss 1,5 Jahre lernen. Das neue Rohr wird nur von erfahrenden, gut ausgebildeten Mitarbeitern in das Alte gebaut. Da dies ein spezielles Fingerspitzengefühl voraussetzt, müssen diese Fähigkeiten ständig zum Einsatz kommen, um das Gefühl dafür nicht zu verlieren.  Sanieren, Sanieren, Sanieren – heißt es da. Denn Qualität kann nur von qualifizierten Mitarbeitern kommen.

Und um auf die Frage zurückzukommen. Ja, erlernen kann es jeder, der handwerkliches Geschick, Liebe zur Technik und Fingerspitzengefühl mitbringt. Und wir suchen momentan noch Handwerker, Quereinsteiger oder Anlagenmechaniker, die als Rohrprofis Karriere bei uns machen wollen.

Eine letzte Frage noch: Was bedeutet die DIBt Zulassung für unsere Kunden?

Ausgestattet mit der DIBt-Zulassung haben wir schon zahlreiche große und kleine Projekte saniert und dementsprechend fundierte Erfahrungen in der Rohrinnensanierung gesammelt. In Sachen Relining bzw. Rohrinnensanierung für häusliche Abwasserrohre waren wir sogar die Ersten in Deutschland, die eine solche DIBT Zulassung vorweisen konnten. Wir können mit unserem professionellen Projektmanagement millionenschwere Sanierungsvorhaben genauso stemmen wie kleine Tagesjobs. Wer Qualität, Sicherheit und störungsfreie Abwasserleitungen sucht, der kommt zu uns. Das hat sich auch schon herum gesprochen.

   

 

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