Woran erkennt man Asbestrohre?

Asbestrohre erkennen

Woran erkenne ich, dass ich Asbestrohre habe?

Ihre Abwasserrohre sind undicht und müssen saniert werden. Nun fragen Sie sich sicher: Was kostet eine Rohrsanierung? Neben dem eingesetzten Sanierungsverfahren spielt auch der Rohrwerkstoff der zu sanierenden Rohre in den Preis einer Rohrsanierung. Die Sanierung von Asbestrohren ist zumeist teurer als die Sanierung von SML Rohren, Rohren aus LORO-X oder einfachen Hochtemperaturrohren (HT-Rohren) aus Polypropylen. Bei allen Baustoffen mit dem Verdacht auf Asbesthaltigkeit sollte eine Laboranalyse erfolgen. So kann man erfahren, ob das Produkt Asbest enthält, wie hoch der Asbestanteil im Produkt ist und um welches Asbest es sich handelt.

Es gibt jedoch einige Indizien für Asbestrohre, die Ihnen eine teure Laboranalyse ersparen können. Mit Hilfe dieser Kennzeichen können Sie gut einschätzen, ob bei Ihnen Asbestrohre verbaut wurden oder nicht:

 

Indiz Nr. 1: Baujahr des Hauses

In den 1970 und 1980er Jahren wurden Asbestrohre bevorzugt verbaut. Allerdings wurden sogar um die 1960 ganze Häuser mit Faserzement-Materialien ausgestattet. Dazu zählen neben Abwasserrohren auch der Innenausbau, die Fassade, Dachdeckungen, Fensterbänke bis hin zu Blumenkästen und Gartenmöbel. Die Herstellung von Asbestzementprodukten wurde in Deutschland erst 1991 verboten. Die Verwendung von asbesthaltigem Baumaterial wurde dann 1992 komplett untersagt. Sollte ihr Haus also zwischen 1960 und 1990 erbaut worden sein, lesen Sie sich unbedingt die nächsten Indizien durch.

 

Indiz Nr. 2: Ihr Standort

Sollte Ihr Haus in dem Gebiet der alten Bundesländer in der oben genannten Zeit erbaut worden sein, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Asbestrohre verbaut worden sind. Auch in der ehemaligen DDR wurden Abflussleitungen aus Faserzement verbaut, wenngleich in dieser Zeit in den meisten Wohngebieten vorzugsweise Stahlrohre verbaut wurden. Sie sind sich nicht sicher? Dann überlegen Sie, ob das Indiz Nr. 3 auf Ihre Abwasserrohre zutrifft.

 

Indiz Nr. 3: Muffenrohr oder Verbinderrohr

Es gibt verschiedene Rohrarten, die auch ein Laie auseinander halten kann. Zunächst müssen Sie Ihre Abwasserrohre erst einmal zu Gesicht bekommen. Dafür sehen Sie einfach mal in Ihrem Keller oder auch auf Ihrem Dachboden nach, ob Sie dort ein Stück freiliegendes Abwasserrohr entdecken. Rötlich gefärbte Rohre sind zumeist SML Rohre, silberfarben deuten auf LORO-X. Letztere sind eigentlich Regenwasserrohre, wurden oftmals doch auch als Abwasserrohre verbaut.

Ansonsten wenden Sie den Klopftest an. Hört es sich nach Stahl an, haben Sie Gussrohre, hörte es sich nach Plastik an, haben Sie HT Rohre. Ein dumpfer Ton deutet auf Faserzement hin. Sehen Sie zudem ein Muffenstück (siehe Bild) ist es zu 99% ein Asbestrohr. Sehen Sie dagegen einen Verbinder lohnt es sich nach einer Rohrkennzeichnung Ausschau zu halten – siehe Indiz 4.

 

Indiz Nr. 4: Die Rohrkennzeichnung

Alle Asbestrohre haben eine Kennzeichnung in Form einer aufgedruckten Nummer. Diese Nummer ist am Rohr auf nahezu jedem laufenden Meter aufgebracht. Es gibt nur einen einzigen Aufdruck, der ein Indiz für asbestfreie Faserzementrohre hinweist, nämlich die Nummer PA I 3200. Alle anderen Aufdrucke beginnend mit PA sind asbesthaltige Abwasserrohre.

 

So, nun stellen Sie fest, dass Sie Asbestrohre haben? Keine Angst, wir finden eine Lösung. Mit unserem Verfahren können wir ohne Dreck und Lärm Asbestrohre versiegeln. Nach Asbest-Positivliste des Instituts für Arbeitsschutz (DGUV Information 201-012, BT 25) ist das Tubus System Verfahren eine sicheres Rohrsanierungsverfahren und eine Alternative zum Rohrtausch. Rufen Sie uns einfach an: 030-98601 9510

 

Wie genau wir dies tun, lesen Sie in unserem nächsten Bericht nächste Woche, hier auf unserer Webseite.

Zurück
Wir verwenden Cookies. Damit wollen wir unsere Webseiten nutzerfreundlicher gestalten und fortlaufend verbessern. Wenn Sie die Webseiten weiter nutzen, stimmen Sie dadurch der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie unter Datenschutz