Asbestrohre modernisieren? Rohrsanierung mit Tubus System

Abwassersanierung in einem denkmalgeschützten Hotel

Ein Stück Geschichte in Köln bewahren

 

Ein kleines Hotel im Herzen von Köln wurde Mitte 2006 von mehreren Anwohnern übernommen, damit es nicht in die Hände großer Investoren fällt. 1890 erbaut, steht es heute unter Denkmalschutz. Die Intention der neuen Eigentümer war und ist: Ein Stück Geschichte bewahren. Geplant ist daher, in den kommenden Jahren die Zimmer etagenweise zu sanieren und den ursprünglichen Altbau-Charme wieder zur Geltung zu bringen. Der Hotelbetrieb soll dabei immer aufrechterhalten werden, mit möglichst geringen Einschränkungen für die Gäste. Nun wird es Stück für Stück nach dem Motto: „Altbewährtes erhalten – charmant modernisieren – die Veedel-Kultur stärken!“ liebevoll saniert.

 

Hilfe, Asbestrohre!

Schon mit der Modernisierung einiger Räumlichkeiten angefangen, stellten die neuen Besitzer mit Erschrecken fest, dass die Abwasserrohre marode und zudem noch aus Faserzement sind. Damit hatte niemand gerechnet. Eine Zeit lang stellte sich sogar die Frage, ob die Vision eines kleinen, modernen Stadthotels im Altbau-Charme noch Wirklichkeit werden kann. Die Kosten einer konventionellen Asbestsanierung, also dem Herausreißen der alten Abwasserrohre mit sämtlichen Schutz- und Vorsichtsmaßnahmen, hätte das ohnehin schon knappe Budget mächtig übertroffen. Doch es fand sich ein Weg. Nach wochenlangen Verhandlungen mit der Versicherung einigte man sich darauf, dass diese sich bei einer eleganten Sanierung beteiligen würde. Und sie tat es auch.

 

Elegante Alternative

Mit dem Tubus System fand man nicht nur eine elegante, sondern auch sichere Lösung Asbestrohre zu sanieren, zumal das Verfahren als einziges auf der Positivliste vom Institut für Arbeitsschutz steht. Hier wird das alte Asbestrohr mit einem Polyesterkunststoff versiegelt und somit ein neues „Rohr im Rohr“ gebaut. Neben unseren großen Projekten haben wir dieses kleine Hotel gerne in unsere Einsatzplanung eingeschoben. Knappe vier Tage dauerte die Sanierung mit ganzen drei Teams, einem einheimischen Team aus NRW und zwei Teams aus dem Süden.

 

Erstes Obergeschoss und Sammelleitungen schon mal gerettet

Zimmeranbindungen im ersten Obergeschoss und Sammelleitungen standen auf der To-Do-Liste unserer Sanierungsteams. Von der Sammelleitung im Erdgeschoss wurde in den Hauptstrang und von diesem in die Sammelleitung in den Keller bis raus aus dem Haus saniert. Es wurde allerhöchste Zeit, denn einige Eternitrohre waren nicht nur gerissen, sondern schon gebrochen. Ursprünglich geplant war, das gesamte Abwassersystem des Hotels zu sanieren und dabei das Café im Erdgeschoss in Betrieb zu lassen. Nun wurde jedoch gerade im größeren Umfang modernisiert und viele Zimmer samt dem Café waren schon abgesperrt.  Zügig konnten unsere Jungs somit eine Menge neuer Rohre in das alte Abwassersystem mit dem Sprüh-Schleuderverfahren einbauen und die alten Faserasbestrohre versiegeln. Insgesamt wurden 43 Meter Faserzementleitungen der Dimension 150 in acht verschiedenen Abschnitten und sechs Zimmeranbindungen des ersten Obergeschosses saniert. Fehlen noch 78 Meter Fallstrang und 12 weitere Zimmeranbindungen, die wir im nächsten Bauabschnitt geplant haben.

 

Unser Kunde ist zufrieden. Dann sind wir es natürlich auch. Zudem haben wir das Angebot bekommen, dass für unsere Jungs in diesem Hotel immer ein Zimmerchen frei sein wird.

Ob nun Gäste in ihrem Hotel sind oder die Zimmer gerade sowieso leer stehen, wir kommen Ihnen gern zur Hilfe….und sind ganz schnell auch wieder weg – nach getaner Arbeit versteht sich. Rufen Sie uns einfach an!

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